Artikel aus dem
Fachmagazin für Complementärmedizin CoMed 10/02
von Ingomar Schweiz,
Chefredakteur von RuF in Berlin
“Götterspeise
für die ganze Erde”
Warum ein
dänisches Bakterien-Kräutergetränk weltweit für Heilerfolge
bei Mensch, Tier
und Umwelt sorgt
Der Klub der Todgeweihten im dänischen Flecken Skanderborg ist ein
munteres Völkchen. Regelmäßig treffen sich im Wohnzimmer des
dänischen Tierarztes Vagn Baastrup einst schwerkranke Menschen um
ihre Auferstehung zu feiern. Der 67jährige Vagn hebt dann gerne ein
Schnapsglas mit einer dunkelbraunen Kräuter-Flüssigkeit hoch und
stößt mit den Seinen aufs Leben an. Im sogenannten "Biosa-Klub"
haben sie einen guten Grund dafür:
Alle, die sich hier bei Kaffee, Kuchen und Bier aufs vorzüglichste
amüsieren, sind von der Schulmedizin einst als unheilbar zum Sterben
nach Hause entlassen worden.
Da
ist der Druckereiarbeiter Sven Mikkelsen, der ein zehn Zentimeter
langes, bösartiges Geschwulst in der Speiseröhre hatte und dem die
Ärzte rieten sein Testament zu schreiben.
Oder Sören Sörensen, ein Bauunternehmer, der nach einem Schlaganfall
gelähmt war und nur noch auf den Tod warten sollte. Und Vagn
Baastrup, der Chef des Biosa-Klubs, war mit einer Ladung Morphium
aus dem Hospital verabschiedet worden, weil er nach 15 Jahren
Leberkrebs nach eigenen Worten nur noch wie ein Zombie aussah und
aufgegeben worden war.
Dass all die Todgeweihten heute ein neues Leben genießen, verdanken
Sie offensichtlich dem dunkelbraunen Getränk, welches Baastrup bei
jeder Gelegenheit auszuschenken pflegt:
Die Bakterien-Heilkräuter-Substanz mit dem Namen "VitaBiosa" hat
sich in den letzten zwei Jahren vor allem in Dänemark und Norwegen
den Ruf eines Wundermittels erworben.
Das fermentierte Kräuter- und Pflanzengemisch mit Milchsäure- und
Hefebakterien, Pilzen und Photosynthese-Mikroorganismen zeigt bei
Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Diabetes, Aids, Bluthochdruck,
Angina Pectoris, Magengeschwüren, Lebererkrankungen, Allergien oder
Rheuma so unglaubliche Heilerfolge, dass sich nicht nur die
Schulmediziner verblüfft die Augen reiben.
Tierarzt Vagn Baastrub mit VitaBiosa
Selbst der
Entwickler des Getränks Erik Nielsen ist ob den Wirkungen des
milchsauer vergorenen "Wikingerschnapses” verblüfft.
Ursprünglich war das Gärprodukt gar nicht für Menschen gedacht:
Experten bei der Landbegutachtung
Es sollte vielmehr ausgelaugte Böden wieder fruchtbar machen und
Tieren zur Heilung verhelfen.
Es war
Tierarzt Baastrup, der schließlich die Lawine ins Rollen brachte:
Der schwerkrank dahinsiechende Tierarzt hatte in der Zeitung "Aarhus
Stiftidende" einen Artikel über die Wirksamkeit von Mikroorganismen
in der Landwirtschaft gelesen.
Der Artikel berichtete über einen Bauern, dessen Kühe so krank
waren, dass er weder deren Milch noch Fleisch verkaufen konnte. Mit
Hilfe des Gärsaftes war der Tierbestand schnell wieder geheilt.
"Was für das Vieh gut ist", sagte sich Baastrup, "kann doch auch
mir helfen".
Er
begann mit einer niedrigen Dosis und steigerte sie dann langsam nach
eigenem Ermessen auf 25 Milliliter viermal täglich. "Dann begann es
in meinem Inneren zu Poltern. Es fühlte sich an, als ob eine
Flaschenbürste durch das ganze Darmsystem gedrückt würde." Er nahm
schnell an Gewicht zu und wurde von den verblüfften Ärzten im Aarhus
Krankenhaus schließlich als wieder völlig gesund entlassen.
In der Produktionshalle riecht es nach Zuckerrohr und Kräutern
während Erik Nielsen das metallene Rührwerk in Bewegung setzt:
Insgesamt drei Wochen dauert der Fermentierungsprozess. Zuerst wird
das Wasser in den Tanks über Heizstäbe auf 38 Grad erwärmt, bevor
schließlich Zuckerrohr und später die Mikroorganismen-Kulturen sowie
die Kräuter- und Pflanzenmischung eingerührt werden.
"Durch die Milchsäure", sagt Nielsen, "entsteht während des
Fermentierungsvorganges ein niedriger pH-Wert von etwa 3,5. Das
verhindert die Entwicklung schädlicher Bakterien im fertigen
Getränk." Die 50 Milliarden Milchsäurebakterien pro Liter VitaBiosa
haben dadurch später im menschlichen Darm einen hemmenden Einfluß
auf Fäulnisbakterien, Parasiten und andere Mikroben wie
Salmonellen. "Dadurch können sich die nützlichen Bakterien im
Verdauungstrakt besser vermehren. Es wird eine gesunde Umgebung
geschaffen, in der die Nahrung so verdaut wird, dass der Körper die
Nahrung gut aufnehmen kann. Gleichzeitig werden Abfallstoffe
ausgeschieden, so dass sie sich nicht im Körper ablagern."
Erik Nielsen an Abfüllanlage
Die weiter zugesetzte Kräuter-Mischung unterstützt den heilenden
Vorgang im Darm:
Ob Anis, Süßholzwurzel, Fenchel, Basilikum, Engelwurz Brennessel
oder Römische Hundskamille - sie alle werden zusammen mit rund einem
Dutzend anderer Naturstoffe als wichtige Antioxidantien gegen die
"Freien Radikalen" eingesetzt. Diese Sauerstoff-Moleküle können in
zu großer Anzahl das Zellgewebe zerstören und sind für den größten
Teil der Zivilisationskrankheiten mit verantwortlich.
Nicht nur für Erik Nielsen ist das fermentierte Kräutergetränk mehr
als ein Nahrungsmittel mit verblüffenden Möglichkeiten zur Heilung
von Krankheiten bei Mensch und Tier:
Es scheint auch geeignet, die weltweit ausgelaugten Böden wieder
energetisieren zu können und damit eine Lösung für die
Nahrungsmittelknappheit auf unserem Planeten zu bieten.
Für den japanischen Wissenschaftler Dr.Teruo Higa beispielsweise ist
klar, dass über die Technik der Effektiven Mikroorganismen (EM)
Nahrung auch für eine Weltbevölkerung von 10 Milliarden
bereitgestellt werden kann.
Higa war Anfang der 90er Jahre der erste Mensch, der den Mix aus
positiven Mikroorganismen braute, um einen regenerativen Prozess in
unserer beschädigten Umwelt einzuleiten. "Wenn eine Kombination aus
Photosynthese-Bakterien, Hefen, Milchsäurebakterien und Pilze im
Boden vorhanden ist", so fand er heraus, "so bewirken sie eine
Zunahme des Antioxidationsniveaus und damit eine verstärkte
Energiekonzentration.
Luft, Wasser und Boden können sich erholen und das Pflanzenwachstum
explodiert auch ohne Chemikalien und Kunstdünger."
Die durch die EM-Technologie erzielten Erträge in der Landwirtschaft
weltweit sind zur Zeit mengen und qualitätsmäßig mehr als
bemerkenswert.
Ob in Amazonasbecken, Japan oder Deutschland - die mit der
EM-Technik behandelten Böden geben innerhalb kurzer Zeit drei- bis
vierfach erhöhte Erträge ab. Das von Dr. Higa entwickelte Verfahren
gilt bei immer mehr Ökologen als die Lösung für die globale
Umweltverschmutzung.
Ingomar Schwelz im Gespräch
mit Tierarzt Vagn Baastrub
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